Morgenrunde 13 Moritzsee – Grillensee – Naunhof

Moritzsee

Die 13 geht auf Rad- und Waldwegen in den Osten von zu den Seen bei Naunhof. Für die gut 45 Kilometer veranschlagt die Navigations- und Planungsapp rund 2 Stunden und 45 Minuten bei einer guten Grundkondition.

Wie üblich startet die Radelei im Zentrum-West von Leipzig am historischen Dorotheenplatz mit der renommierten Gaststätte Apels Garten in Richtung südlicher Innenstadt mit Neuem Rathaus, Burgplatz und Universitätsriesen. Entlang der Prager Straße und durch den Lene-Voigt-Park geht es schnell und ruhig durch ostwärts.

Wir folgen weiter der Zweinaundorfer Straße auf einer Fahrradspur in Richtung dem gleichnamigen Ortsteil, queren dann die Bahnstrecke Richtung Bad Lausick / Geithain und sind dann schon in Baalsdorf. Nach der Kirche und dem Gasthof geht es auf dem Radweg rechts weg in Richtung , vorbei an den Kiesgruben, die verbotenerweise im Sommer zum Baden genutzt werden.

Weiter geht es nach Seifertshain mit Kirche und Lazarettmuseum zur Völkerschlacht und dann über die Autobahn A38 nach mit Gärtnerei und Quadverleih. Kurz vor Ende des Ortes geht es nach links auf asphaltierte Wege, die sich hervorragend zum Radeln eignen. Zudem geht es an den Apfelbäumen ein bisschen bergab, sodass man ordentlich Fahrt aufnehmen kann.

Auf diesem Weg, der alten Fuchshainer Straße geht es nun vom Straßenverkehr ungestört rüber nach . Parallel zur ‚Dorfstraße‘ geht es an Feldern bis zur sicheren Unterquerung des Autobahnzubringers, die bei Hochwasser der Parthe allerdings manchmal gesperrt ist.

Jetzt haben wir Naunhof mit seinem Uhrenmuseum erreicht. Allerdings biegen wir vorher auf die Wurzener Straße in Richtung Norden ab und kommen so zügig zu den 2 Seen. Nachdem wir das Gelände vom Ferienpark Grillensee rechts liegen gelassen haben, erreichen wir auf befestigten Waldwegen das Seengebiet.

Egal zu welcher Jahreszeit – die beiden Seen, eingebettet in Nadelwald, sind durch Wander- und Waldwege gut erschlossen. Wanderer und Ausflügler sind hier zahlreich anzutreffen. Im Sommer sind die Ufer mit Textil- und FKK-Badern gut gefüllt, wobei der Moritzsee am Ufer gegenüber der Autobahn von uns als Erfrischungs- und Pausenstation bevorzugt wird.

Der Dreiflügelweg führt durch den Wald bis zu einem unbeschrankten Bahnübergang und weiter zur Unterführung der A14. Am Albrechtshainer See befinden sich ein Campingplatz und ein Kletterwald. Allerdings streifen wir alles nur knapp und fahren parallel zur Autobahn auf einem ruhigen Radweg.

Die ursprüngliche Route führt durch Beucha nach Wolfshain. Lieber fahren wir aber das kurze Stück über die Parthe und dann gleich nach Wolfshain. Durch die Siedlung von Beucha fahren gerade in den wärmeren Monaten gern die Autos in Richtung See.

Die Morgenrunde 13 ist eine unserer Lieblingsstrecken und hier kennen wir jeden Stein. So geht es von Wolfshain über die Hirschfelder Flur in Richtung Leipzig zurück. Geplant ist die Tour hier durch Hirschfeld. Wer den Feldweg danach Richtung Straße nicht mag, biegt nicht nach Hirschfeld ab und fährt an der Ampel weiter auf der Straße. Manchmal sind die Autofahrer hier etwas unvernünftig (Abstand), aber passiert ist zum Glück noch nie etwas.

Schnurstracks geht es hoch über die Autobahn und zurück nach Baalsdorf. Bevor es nun zurück in die Großstadt mit seinem Trubel geht, empfiehlt sich noch ein Stopp an der Eisdiele Venezia. Hier gibt es neben Kugeln in vielen Geschmacksvariationen auch immer Softeis zum vernünftigen Preis.

Im Grunde geht es nun über Mölkau auf dem identischen Weg wieder zurück ins Kolonnadenviertel. Wer mag, kann den an sonnigen Wochenenden recht vollen Lene-Voigt-Park mit der Weiterfahrt auf dem Täubchenweg umgehen. Der Radweg ist für eine sichere Fahrt gut ausgebaut und trifft nach dem Grassimuseum wieder auf den bekannten Track.

Nun sind es nur noch wenige Minuten über den Augustusplatz und vorbei an Mendebrunnen, Gewandhaus und Moritzbastei bis zu Start und Ziel. Letztendlich hattet Ihr eine hoffentlich gemütliche Radtour in den Osten von Leipzig.

Berichtet uns doch davon in den Kommentaren oder nehmt uns einfach mal mit. Jana und Thomas freuen sich auf die Einladung!

Creative Commons Lizenzvertrag
GPX Viewer ist das Werkzeug, um die GPX-Dateien von radelei.de optisch aufzubereiten und ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Mehr Informationen zum GPX-Viewer sind bei Jürgen Berkemeier, dem Autor, zu erfahren.

Hinweis zur Karte: Die globale Fahrradkarte von OpenCycleMap basiert auf Daten aus dem OpenStreetMap-Projekt. Bei niedrigen Zoomstufen ist es für Übersichten über nationale Radsportnetze gedacht. Eine Legende ist in der Dokumentation von OpenCycleMap zu finden. Eine Liste der Abkürzungen ist u.a. im Wiki der Openstreetmap enthalten.

Tourdaten bei komoot

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