Sonntagsausflug 3 : Drei-Seen mit Zwenkauer Hafen

Zwenkauer Hafen

Das Leipziger Neuseenland hat mit seinen Seen viel zu bieten. Im Süden von Leipzig sind eine Vielzahl von Erholungs- und Ausflugsmöglichkeiten entstanden. Der Zwenkauer Hafen ist das Ziel vom Sonntagsausflug 3, welcher mit gut 72 Kilometern für Fahrradfahrende mit guter Kondition geplant wurde. Komoot, die Navigations- und Planungsapp, veranschlagt 3 und eine halbe Stunde Fahrzeit bei zügiger Fahrweise. Durch Pausen und Besichtigungen wird das schnell mehr werden. Aber jetzt informiert Euch über die Tour, die Jana und Thomas für Euch geplant haben.

Zentraler Startpunkt unserer Tour ist das Kolonnadenviertel, unweit von Neuem Rathaus und Thomaskirche, im Leipziger Zentrum-West. Von dort starten wir in Richtung Clara-Zetkin-Park, Glashaus, Scheibenholz und Elsterflutbett. Dort erreichen wir den Elsterradweg, dem wir in südlicher Richtung folgen und am Pleißeflutbett auf den Kohle-Dampf-Licht-Radweg und Pleißeradweg wechseln. Im Auewald folgen wir an der Schleuse Connewitz nicht der Originalroute, treffen aber später wieder auf die Ausschilderung des Pleißeradweges.

Nun geht es von Leipzig-Connewitz auf dem gut ausgebauten Radweg nach Markkleeberg, die erste Stadt im Landkreis Leipzig. Von der Stadt bekommen wir aber nichts mit und biegen dann auf die Neuseenlandroute (NSLR) ab und erreichen wenig später den ersten See: Markkleeberger See.

Markkleeberger See

Dem oberen Uferweg folgen wir bis zum Kanupark Markleeberg, wo es auch einen Hochseilgarten und mit der Seeperle auch eine Pausen- und Auftankmöglichkeit gibt. Allerdings haben wir jetzt erst gut 13 Kilometer auf dem Tacho.

Nun fahren wir über die Autobahn A38, die den südlichen Ring um Leipzig bildet, und erreichen mit dem Störmthaler-See-Radweg (SSR) unseren 2. See, der ihm auch den Namen gab:

Störmthaler See

Wir kommen in einer Entfernung an Güldengossa (mit Schloss) und Störmthal (mit Gasthof) vorbei. Der Speisewagen 51 bietet eine Imbissmöglichkeit und vom Platz daneben hat man einen tollen Blick auf den See und die Vineta.

Wir folgen den sehr gut ausgebauten und bei gutem Wetter sehr gern genutzten Asphaltwegen und fahren an der östlichsten Ecke des Sees nicht nach unten auf den Uferweg, sondern bleiben oben auf dem von der Straße abgetrennten Radweg. Diesem folgen wir nun vorbei an Dreiskau-Muckern zur Südspitze des Störmthaler Sees und radeln wieder gen Norden.

Statt KDL und SSR zu folgen, bleiben wir an der Deponie Gröbern auf der ruhigen Straße und kommen am Modellfliegerclub mit Flugplatz vorbei. Nach einer erneuten Überquerung der A38 kommen wir zur Crostewitzer Höhe, um kurz danach wieder den Markkleeberger See erreicht und endgültig umrundet zu haben. Alternativ könnte man nach der Autobahn auch der Kohle-Dampf-Licht-Route folgen und die 2017 fertiggestellte Neuseenbrücke nutzen. Dadurch würde man einige Kilometer abkürzen.

Wir wechseln an der Seenallee nun wieder an die Pleiße und radeln Richtung Süden an Markkleeberg-Großstädteln entlang. Der Radweg ist gut ausgebaut, aber im Sommer kann es auf dem Pleißeradweg schon mal eng werden.

In Gaschwitz verlassen wir die Pleiße und folgen dem KDL auf ehemaligen Bergbautrassen, die gut ausgebaut sind. Hier erreichen wir nun auch das Ziel unseres Sonntagsausfluges Nr. 3:

Zwenkauer See mit seinem Hafen

Eines haben die Seen im Leipziger Neuseenland gemeinsam: Alle verfügen mittlerweile über gut ausgebaute Rundwege. Diesem folgen wir auch am Zwenkauer See entlang. Der Zwenkauer Hafen liegt nach gut 45 Kilometern mit seinen Bootsanlegemöglichkeiten und seinen Einkehr- und Pausenmöglichkeiten vor uns.

Weiter geht es für uns auf dem Rundweg bis wir am ehemaligen Schlosspark den Rundweg verlassen und zur Elster und dem gleichnamigen Radweg abbiegen. Bei Zitzschen ist dieser kleine Abstecher schon wieder beendet und wir erreichen erneut den Zwenkauer See und seinen, jetzt durch Baumwurzeln holprigen, Rundweg.

Davon lassen wir uns jedoch nicht abbringen und radeln entspannt weiter bis zur Bistumshöhe und erreichen – dem Titel der Tour widersprechend – unseren 4. See:

Cospudener See – die Badewanne der Leipziger

Auf dem Rundweg geht es Richtung Norden nun zurück nach Leipzig. Wie auch bei anderen Touren queren wir das Elsterflutbett statt zum Nordstrand abzubiegen. Hier am Nordstrand oder am später folgenden Gasthaus an der Lauer bietet sich eine Pausen- und Einkehrmöglichkeit bevor wir uns wieder ins Großstadtgetümmel stürzen.

Zum Glück bleibt uns dies bis zum Clara- und Johanna-Park weitestgehend erspart, da die Radwege ruhig und gut ausgebaut sind. Schlussendlich erreichen wir hoffentlich gut entspannt und dennoch sportlich gefordert das Stadtzentrum, nachdem wir davor noch ein gutes Stück entlang der Weißen Elster gefolgt sind.

Die Karte zur Tour an den Zwenkauer Hafen

Tourdaten bei komoot

Logo komoot (c) Mediakit komoot.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.