Die Mulde-Acht zwischen Eilenburg und Bad Düben

Mulde-Acht zwischen Eilenburg und Bad Düben

Die Mulde-Acht ist eine touristische Strecke zwischen und Bad Düben. Sie führt auf 41 Kilometern beidseits der Mulde entlang. Die Fahrtrichtung bzgl. der Windverhältnisse ist Geschmackssache. Unsere Navigations-App hat eine Fahrzeit von knapp 3 Stunden geplant. Nach unserer Erfahrung benötigt man etwas mehr, da man ja auch links und rechts der Strecke etwas ansehen bzw. auch mal pausieren möchte.

Unsere Landpartie startet in am Marktplatz am Rathaus und der Nikolaikirche in östlicher Richtung. Nach dem Überqueren der Mulde erreichen wir den Mulderadweg (VMU = Vereinigte Mulderadweg) und passieren den Wasserturm. Im Stadtteil Eilenburg-Ost folgen wir dem ausgeschilderten Radweg in Richtung Norden und verlassen kurze Zeit später die Bundesstraße nach links und erreichen Mörtitz.

Nach gemütlichem Radeln durch die Muldeauen erreichen wir mit der gleichnamigen Fähre. Das Fährhaus Gruna ist eine bekannte und beliebte Ausflugsgaststätte, in der man übernachten kann. Vom Start bis hier bildet unsere Tour auch den rechten, unteren Bogen der Mulde-Acht.

Die Fähre verbindet mit ganzjährig und bildet den Übergang zur Dübener Heide. Mit unseren Rädern setzen wir über und folgen dem VMU unterhalb vom Barock-Schloss Hohenprießnitz und dem dazugehörigen Schlosspark.

Nun radeln wir auf dem linken, oberen Bogen der Mulde-Acht durch Ober- und Unterglaucha und nutzen kurz den Radweg entlang der Landstraße Hohenprießnitz – Bad Düben. Statt nach Wellaune hineinzufahren und den Radweg Berlin-Leipzig (RBL) zu nutzen, bleiben wir auf dem offiziellen Weg und queren am Ortseingang von den schnellsten Fluss Europas.

Die Mulde-Acht führt nicht nach hinein. Hier können (müssen?) Sie selbst planen, denn es gibt in dieser Stadt an der Mulde viel zu entdecken. Es ist auch eine gute Pausenmöglichkeit, denn die Hälfte unserer Reise ist absolviert.

Weiter geht es nun in südlicher Richtung auf dem rechten, oberen Bogen der Mulde-Acht an Priestäblich vorbei auf dem sehr gut ausgebauten Radweg entlang der Bundesstraße. In Laußig verlassen wir diese und biegen wieder in die Auen der Mulde ein.

Wenn wir den oberen Kreis der Acht vollenden, bietet sich die Möglichkeit einer neuen Einkehr im Fährhaus Gruna. 😉

Nachdem der Fährmann wieder übergesetzt hat, starten wir mit dem letzten Viertel unserer Radelei. Über den Hohlweg stoßen wir auf die bekannte Landstraße, folgen ihr aber diesmal in südlicher Fahrtrichtung.

In Zschepplin wechseln wir von der Landstraße wieder in die Auen. Hier haben wir einen tollen Blick auf Muldeschleifen und kommen noch ruhiger unserem Ziel näher. Wir radeln durch Hainichen und kommen wenig später in die #Weltkleinstadt Eilenburg.

Durch die Schlossaue und am Mühlgraben geht es unterhalb der Eulenburg weiter. Nun haben wir nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Und für Eilenburg (Ileburg, mittelalterlicher Name der Stadt) kann man sich nach der Mulde-Acht auch etwas Zeit nehmen. Mit einer Sprungschanze, einer großen Mauer und einem Tierpark gibt es viel zu entdecken.

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Creative Commons Lizenzvertrag
GPX Viewer ist das Werkzeug, um die GPX-Dateien von radelei.de optisch aufzubereiten und ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Mehr Informationen zum GPX-Viewer sind bei Jürgen Berkemeier, dem Autor, zu erfahren.

Hinweis zur Karte: Die globale Fahrradkarte von OpenCycleMap basiert auf Daten aus dem OpenStreetMap-Projekt. Bei niedrigen Zoomstufen ist es für Übersichten über nationale Radsportnetze gedacht. Eine Legende ist in der Dokumentation von OpenCycleMap zu finden. Eine Liste der Abkürzungen ist u.a. im Wiki der Openstreetmap enthalten.

Tourdaten bei

Logo komoot (c) Mediakit komoot.de

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